Story

Die Wahrheit über "Friendship!"

"50 Prozent sind wahr"

So absurd die Situationen auch sind, in die Mathias Schweighöfer und Friedrich Mücke in "Frindship" auch geraten - es sind Geschichten, die das Leben schrieb. Zumindest teilweise.

Matthias Schweighöfer über Großansicht

Matthias Schweighöfer über "Friendship!" (Foto: Sony)

Worum geht es denn in "Friendship!", der ja auf den Erinnerungen des Produzenten Tom Zickler basiert?

Der Film Friendship! zeigt viel von einer Sehnsucht, wo man eigentlich hinwill, und nutzt dafür auch die USA. Weil Tom sich immer dem System anpassen musste, das aber nicht wollte, ist so eine Figur einfach sehr stürmisch, sehr rebellisch, gleichzeitig aber auch sehr liebevoll und sehr süß.

Wie muss man sich die Zusammenarbeit mit ihm vorstellen?

Manchmal habe ich ihn angerufen und gesagt: "Mensch, heute spiele ich die Szene, was meinst du, was denkst du, was soll ich da machen?" Und er konnte immer helfen. Er ist auch immer da, er beschäftigt sich mit allem, das hilft sehr.

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony) Großansicht

Die Ossis Tom und Veit purzeln auf ihrem Trip durch die USA von einem Chaos ins nächste (Foto: Sony)

Und wie lief es mit Markus Goller?

Markus ist ein ganz besonderer Mensch. Er ist zunächst ein sehr toleranter Regisseur, der auch immer sehr viel Energie verbreitet. Für seinen ersten großen deutschen Film hat er wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet.

Und wie viel in dem Film ist nun wahr?

Ungefähr 50 Prozent. Ob es der Mauersteinverkauf ist, Comiczeichner Darryl, der Strip im Schwulenclub oder die Tatsache, dass sie nur ganz wenig Geld hatten.

08.09.2010, 00:50

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