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Unentschlossen

Abrams lästert über "Star Trek"

Keine andere Serienidee hat sich so lange gehalten und so erfolgreich den Sprung auf die Leinwand geschafft.

Was erwartet uns beim nächsten Großansicht

Was erwartet uns beim nächsten "Star Trek"-Abenteuer? (Foto: Paramount)

Seit Raumschiff Enterprise in den USA 1966 erstmals auf Sendung ging, war die Serie von Gene Roddenberry ein Hit. Bis heute können die Serienmacher auf eine nie vorher dagewesene Fanbewegung zählen, der Originalserie folgten vier weitere mit neuen Crews und Raumschiffen. Jetzt haucht Erfolgsregisseur J.J. Abrams der Bewegung mit dem nächsten "Star Trek"-Kinoabenteuer neues Leben ein. Und dafür war die Zeit mehr als reif, meint der Filmemacher.

"Ich wollte aus dieser Welt, die über all die Jahre durch Fortsetzungen ausgelaugt wurde, etwas machen, das ich gern im Kino sehen möchte." Damit dürfte sich der Regisseur den Zorn vieler Trekkies zuziehen - die lassen nämlich nichts auf ihre Lieblingsserien kommen. Aber für sie hat Abrams den Film ohnehin nur in zweiter Linie gemacht: "Er ist was für Kinofans und will den Trekkies nicht um jeden Preis gefallen, denn das würde sowieso schief gehen", orakelt er.

Mit J.J. wird alles besser

J.J. wollte den Abenteuersinn und die beliebten Personen der Serie "wirklich aufregend" darstellen. Das heißt dann wohl, dass sie es ursprünglich im Fernsehen nicht waren. Ganz so arrogant wollte Abrams diesen Kommentar dann aber doch nicht verstanden wissen und versicherte: "Ich glaube, dass der neue Film etwas komplett anderes mit dem Phänomen anstellt und ihm gleichzeitig den gebührenden Respekt zollt." Dann warten wir mal ab, ob das die Zuschauer auch so sehen - 2009 kommt der Film in die Kinos.

Los Angeles, 02.05.2008, 14:40
 
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