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Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten - und die beginnt in diesem Fall in der Antike: Die griechische Mythologie erzählt vom berühmten Helden Achilles. Seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis, hatte ihn unsterblich gemacht: Sie tauchte ihn als Kind in das Wasser des Unterweltflusses Styx. Fortan war Achilles unverwundbar.
Seine einzige Schwachstelle: die Ferse. Denn dort hatte die Mutter ihren Sprößling gehalten, als sie ihn ins Wasser tauchte. Der trojanische Prinz Paris machte sich diese Schwäche zu nutze und tötete Achilles mit einem vergifteten Pfeil, den er ihm in eben jene Stelle schoss.
Jetzt hat sich Hollywood des Themas angenommen. Auf Malta, wo schon das Arenen-Gemetzel Gladiator entstand, dreht Wolfgang Petersen momentan den Sandalenfilm "Troja" mit Orlando Bloom (Paris), Sean Bean (Odysseus) und Brad Pitt (Achilles) in den Hauptrollen.
Während einer aufwändigen Actionszene hat sich nun Brad Pitt ausgerechnet die Achillessehne gerissen. Seitdem stolpert der 39-jährige Filmbeau mit Krücken über den Set. Glück im Unglück für seine Frau Jennifer Aniston: Die Verletzung führte zumindest nicht wie beim historischen Achilles zum Tod.
olbo, Los Angeles, 27.11.2003, 16:14