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Diesen Film will Adrien Brody nicht auf DVD sehen: "Giallo"
Schauspieler Adrien Brody will die DVD-Auswertung des italienischen Horrorthrillers "Giallo" juristisch unterbinden und hat die Produzenten wegen Vertragsbruchs auf Schadensersatz in Höhe von zwei Mio. Dollar verklagt. "Giallo" ist in den USA am 19. Oktober auf DVD erschienen. Die Produktionsfirma schuldet Brody laut Anklage noch einen Teil der vereinbarten Gage. Demnach sollte der Oscar-Gewinner mit 1,5 Mio. Dollar für seine Mitwirkung an dem Dario Argento-Film entlohnt werden, habe aber nur 960.000 Dollar erhalten. Der Forderung nach den ausstehenden 640.000 Dollar seien die Produzenten trotz wiederholter Aufforderung nicht nachgekommen, ebenso wenig dem Veto Brodys gegen die DVD-Auswertung.
Laut Vertrag könne Brody die Verbreitung des Filmes untersagen, solange er nicht vollständig bezahlt werde. Den Eilantrag zum Stopp des DVD-Vertriebs hat der Federal Court in Kalifornien allerdings abgelehnt. Der Streit kann sich noch gehörig in die Länge ziehen, denn die Gegenseite fühlt sich ebenfalls im Recht: Demnach sollte die restliche Gage, die Brody verlangte, durch einen italienischen Vertriebsdeal finanziert werden, der allerdings nicht zustande kam. "Brody ist nicht der einzige, der sein Geld nicht bekommen hat", erklärte der Anwalt von Hannibal Pictures.
mha, Los Angeles, 21.10.2010, 15:26