- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Datenschutz
- Impressum
Produzent Barry Navidi, der mit Al Pacino bereits für "Der Kaufmann von Venedig" zusammen gearbeitet hat, ist begeistert, dass er Pacino für die Rolle des Napoléon gewinnen konnte: "Unsere Geschichte basiert auf dem Tagebuch eines britischen Mädchens", so Navidi. "Betsy Balcombe hatte zu Napoléon während seiner Zeit auf St. Helena eine besondere Beziehung."
Die damals 13-jährige Betsy, ihre 15-jährige Schwester und die beiden jüngeren Brüder stammten aus England und sollten den Eroberer eigentlich fürchten. Jedoch baute Napoléon zu allen vier Kindern eine großväterliche Beziehung auf, beschenkte sie und spielte sogar "Blinde Kuh" mit ihnen. Die Kinder halfen dem gefallenen Kaiser über die Jahre im Exil und ersetzten ihm seinen Sohn, Napoléon II., den er sehr vermisste. "Obwohl ich oft seine Geduld auf die Probe gestellt habe, verlor er nie die Beherrschung", schrieb Betsy über den früheren Feldherrn. Sie besuchte Napoléon auch noch, als er in das weiter entfernte Longwood zog.
Napoléon Bonaparte gilt als einer der bedeutesten Heerführer. Er ernannte sich 1805 selbst zum Kaiser von Frankreich und setzte seine Verwandten als Herrscher der eroberten Länder ein. Nach seiner Niederlage 1815 bei Waterloo gegen die Engländer musste Napoléon abdanken und wurde auf die englische Insel St. Helena verbannt, wo er sechs Jahre später starb.
Al Pacino, der dafür bekannt ist, Figuren zu spielen, die viel Macht oder Autorität besitzen, ist die Rolle Napoléons wie auf den Leib geschneidert.
Produzent Barry Navidi möchte mit den Dreharbeiten nächsten Sommer beginnen und hofft, dass der Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2007 gezeigt werden kann.
bek, Los Angeles, 18.08.2005, 16:44