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Neue Dimension des Schreckens

"Alien 5" wird in 3D gedreht.

Die Wiedergeburt des legendären Schrecken aus dem All wagt die filmische Dimensionserweiterung.

Das Großansicht

Das "Alien": Bald noch schrecklicher und in noch mehr Dimensionen (Foto: Fox)

Als Ridley Scott sich das letzte Mal zur geplanten Reanimation von "Alien" geäußert hat, kündigte er vollmundig an, es werde "einen ganzen Haufen neuer Tricks" geben. Jetzt weiß man endlich, welche Tricks er gemeint hat: "Alien"-Art-Director Roger Christian verriet, dass die geplante Wiederauferstehung des Kultmonsters - ganz im Trend der Zeit - in 3D erfolgen wird. "Ridley hat mir ein paar seiner Ideen geschildert. Und er hat eine klare Vorstellung, wohin die Reise gehen soll. Ich hoffe, wir werden noch drei weitere Filme machen."

Drei weitere? Interessant! Entweder ist das Plaudertäschchen besser informiert als er zugibt - oder einfach ein großer Alien-Fan. Denn von einer neuen Trilogie hat Alien-Vater Ridley Scott bisher nicht gesprochen. Egal: Vielleicht keine drei Filme, dafür auf jeden Fall drei Dimensionen. "3D ist brillant für Horror", findet diesbezüglich auch Roger Christian.

Fürchterlicher Dimensionssprung

Kein Zweifel: Schon in der 3D-Referenz "Avatar" ging es um große Gefühle, noch gesteigert durch die dritte Dimension. Und auch im neuen "Alien" wird es um große Gefühle gehen - allerdings um große Angst. Wenn diese dann noch durch 3D potenziert wird... "Im Weltall hört dich keiner schreien", lautete 1979 der Claim zu "Alien". Im Kino wird man die Zuschauer auf jeden Fall schreien hören. Jedenfalls, wenn das Kreativ-Potential einer Regie-Legende wie Ridley Scott mit dem Schock-Möglichkeiten der 3D-Technologie verschmilzt - und der erste Facehugger urplötzlich aus der Tiefe des Raumes springt...

AJ, Los Angeles, 08.03.2010, 14:25

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