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Beim Borat des Propheten

Als "Dictator" enterte Sacha Baron Cohen New York per Kamel

Ein auf einem Kamel reitender Despot mitten in New York? Viele Passanten im Big Apple trauten ihren Augen nicht. Wir können Entwarnung geben: Es handelte sich nur um den neusten PR-Gag von Komiker Sacha Baron Cohen.

Saddam Hussein würde sich wegen Sacha Baron Cohen im Grab umdrehen (Foto: Paramount) Großansicht

Saddam Hussein würde sich wegen Sacha Baron Cohen im Grab umdrehen (Foto: Paramount)

Wir können New Yorks Bevölkerung beruhigen: Es lag weder an Drogen oder Alkohol noch am eigenen Verstand. Es lag einzig und allein an Sacha Baron Cohen. Der britische Hau-Drauf-Komiker lässt für seinen neuen Leinwandlacher "The Dictator" die Cohen'sche Propagandamaschinerie langsam wieder anlaufen. Seinen PR-Feldzug startete der Borat-Darsteller stilgerecht auf einem Kamel.

Mitten im Big Apple hielt Cohen kostümiert mit einer Diktatorenuniform während einer Drehpause seine eigene Parade ab und grüßte die staunenden Passanten am Straßenrand. Ein Augenzeuge berichtet: "Das Ganze war saukomisch. Wir alle freuen uns darauf zu sehen, wie der komplette Film geworden ist."

Nach Rapper, Journalist und Modemacher spielt Sacha Baron Cohen diesmal einen Diktator

Die New Yorker sind ja einiges gewohnt. Aber Cohens Performance schoss den Vogel ab, wie der Beobachter das Gesehene weiter schildert: "Das ist nicht etwas, das man jeden Tag in New York zu Gesicht bekommt. Noch beeindruckender als das Kamel war Baron Cohens lächerlicher Bart." Sacha spielt in "The Dictator" einen Despoten, der sein Leben dafür riskiert, dass die Demokratie nie in sein von ihm unterdrücktes Land schwappt.

Inspiriert ist die Komödie von Saddam Husseins Bestseller "Zabibah And The King". Filmstart für "The Dictator" in den USA ist der 11. Mai 2012.

olbo, New York, 21.06.2011, 18:02
 
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