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Großes Vorbild

Andrew Garfield lässt sich von Heath Ledger für Spider-Man inspirieren

Als Nachfolger von Tobey Maguire schwebt ein großer Schatten über Andrew Garfield. Aber der Schauspieler lässt sich nicht einschüchtern.

Heath Ledger (l.) ist das große Vorbild für Andrew Garfield (r.) (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Heath Ledger (l.) ist das große Vorbild für Andrew Garfield (r.) (Foto: Kurt Krieger)

Nach drei Superheldenfilmen hat Tobey Maguire sein rotes Spinnenkostüm abgegeben und nun darf sich der bisher noch eher unbekannte Schauspieler Andrew Garfield um die Schurken der Welt kümmern. Nicht gerade kleine Fußstapfen, in die der 27-Jährige nun treten muss.

Doch Andrew Garfield nimmt sich nicht seinen Vorgänger Tobey Maguire als Vorbild, sondern stützt sich auf die Darstellung von Heath Ledger, der es geschafft hat, die Ikone der Comic-Schurken schlechthin perfekt umzusetzen. Für seine Rolle als Joker, Batmans Erzfeind in "The Dark Knight", gab es nicht nur den Oscar, sondern auch viel Lob von den Comicfans. Und genau das wünscht sich natürlich auch Andrew Garfield.

Der Schauspieler arbeitete gemeinsam mit dem verstorbenen Heath Ledger an dessen letzem Film "Das Kabinett des Dr. Parnassus". "'The Dark Knight' war damals noch nicht in den Kinos", erzählt Andrew Garfield. "Aber Heath war so aufgeregt und gespannt, wie das Publikum auf seine Darstellung von Batmans Erzfeind reagieren würde." Der Superheld in Spe war tief beeindruckt von Heath Ledgers unheimlicher Darstellung als Joker. "Ich habe durch den Film viel von Heath gelernt. Er hat diese tiefgründige Figur genommen und sie zu einem Menschen gemacht. Was sind all diese großen, effektreichen Kampfszenen wert, wenn man die Figuren und ihre Motive nicht verstehen kann?"

Mit einer großen Rolle kommen viele Ratschläge

Natürlich gibt es für den angehenden Spider-Man Ratschläge aus allen Ecken. "Man hat mir gesagt, ich muss dem Image von Spider-Man nicht gerecht werden", erklärt Andrew Garfield. "Aber das ist doch genau das, was ich möchte. Als ich 12 Jahre alt war und gesehen habe, wie Peter Parker mit sich kämpft, um seiner Aufgabe gerecht zu werden, wollte ich das auch. Und das macht ihn so besonders. Er ist unverkennbar ein Mensch und hat die selben Probleme wie wir alle."

Ob Andrew Garfield den Ansprüchen der Fans gerecht werden kann und Spider-Man zu neuem Superhelden-Leben erweckt, können wir erst im Sommer 2012 nachprüfen. Denn dann schwingt sich Spidey endlich wieder ins Kino.

bek, Los Angeles, 26.11.2010, 14:57
 
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