News

Auf Schmusekurs

Anne Hathaway kündigt schmähfreie Oscars an

Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg muss sich dieser Tage allerhand Häme gefallen lassen. Die VIPs der 83. Oscarverleihung am 27. Februar haben indes keine verbalen Schmähungen von Moderatorin Anne Hathaway zu befürchten. Das versprach die Schauspielerin hoch und heilig.

Nimmt während der Oscar-Gala Rücksicht auf ihre Kollegen: Anne Hathaway (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Nimmt während der Oscar-Gala Rücksicht auf ihre Kollegen: Anne Hathaway (Foto: Kurt Krieger)

Unruhestifter und Schlagzeilenlieferanten wie Mel Gibson und Charlie Sheen dürften es mit Erleichterung aufgenommen haben, dass Anne Hathaway keinen ihrer berühmten Kollegen im Rahmen ihrer Oscar-Moderation durch den Kakao ziehen wird. Die 28-Jährige begründet ihren Schmusekurs damit, dass sie sich damit nicht wohl fühlen würde und auch nicht das Recht dazu habe, sich auf anderer Leute Kosten lustig zu machen.

"Ich kann garantieren, dass wenn sie nach jemandem suchen, der andere Leute beleidigt, wir die falschen Gastgeber sind", begründet Hathaway ihre Entscheidung. Zusammen mit James Franco wird die adrette Darstellerin durch den Abend der 83. Oscarverleihung führen.

James Franco linderte Anne Hathaways Bedenken

Anne Hathaway hat noch ein anderes Problem ausgemacht: "Ich glaube, diese Art von Humor durchzuziehen, ist sehr schwierig. Ich bin nicht genügend geschickt darin. Ich würde mich dabei nicht besonders wohl fühlen. Ich will auch nicht besonders ernst klingen. Aber ich bin die jüngste Moderatorin in der Geschichte und habe nicht das Recht, zynisch zu sein oder jemanden zu beleidigen. Ich habe mir dieses Privileg noch nicht verdient."

Hathaway gab nun auch zu, die Oscar-Moderation nur angenommen zu haben, weil James Franco mit von der Partie ist. "Zu Beginn hatte ich als spontane Reaktion abgelehnt. Mir schwirrte nur durch den Kopf, was alles schief gehen könnte", erinnert sich Anne an die Anfrage der Oscar-Produzenten. Francos Verpflichtung überzeugte Hathaway schließlich doch zuzusagen. An seiner Seite würden die Dinge komplett anders aus dem Ruder laufen, als sie sich vorgestellt hatte.

Und wer weiß, vielleicht hat Franco weniger Probleme damit, die Fehltritte von Charlie Sheen und Konsorten auf den Arm zu nehmen. Wir werden es am 27. Februar sehen.

olbo, Los Angeles, 23.02.2011, 16:27
 
Hoch Runter
 

facebook