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Ödipus-Komplex

Ashton Kutcher ließ Stieftochter erröten

Wenn der eigenen Schwarm zum neuen Freund der Mutter wird, ist das nicht einfach zu ertragen.

Rumer Willis war bis zur Beziehung ihrer Mutter in ihren neuen Stiefvater Ashton Kutcher verknallt. (Foto: Sony Pictures/Buena Vista) Großansicht

Rumer Willis war bis zur Beziehung ihrer Mutter in ihren neuen Stiefvater Ashton Kutcher verknallt. (Foto: Sony Pictures/Buena Vista)

Diese Erfahrung war auch für "House Bunny"-Darstellerin Rumer Willis nicht ganz einfach. Das hat die Tochter von Bruce Willis und Demi Moore jetzt in einem Interview zugegeben: "Es war seltsam, als meine Mutter angefangen hat, sich mit Ashton zu verabreden. Ich war 15 und er war der totale Frauenschwarm, von dem ich Bilder an meiner Wand hängen hatte." Als Rumer hörte, dass er zum Kennerlernen vorbei kommen wollte, sei sie ausgeflippt und erst einmal rot geworden.

Doch das erste Treffen war in Rumers Augen sehr entspannt: "Als er zu uns kam, war es überhaupt nicht seltsam, denn ich hatte meine Mutter noch nie glücklicher gesehen. Sie sahen aus wie zwei 16-Jährige, die gemeinsam zum Abschluss-Ball gehen." Von Eifersucht herrschte im Hause Moore-Willis daher keine Spur und die Nachwuchsschauspielerin freute sich auf die Hochzeit der beiden: "Ashton ist für mich eine Vaterfigur. Ich respektiere ihn und frage ihn um Rat."

Er kam, sah gut aus und setzte Erziehungsmethoden durch

Wie schnell sich Rumers Schwarm zum Familienoberhaupt entwickelt hat, zeigt auch die folgende Situation: "Vor kurzem wollte ich meine Zahnspange loswerden und Ashton sagte 'Ich mache dir einen Vorschlag. Du kannst sie rausnehmen, wenn du für meinen Vater in seiner Bau-Firma arbeitest.' Das habe ich gemacht, denn er wollte mir klarmachen, dass man sich alle Dinge im Leben erarbeiten muss."

Als gutes Beispiel geht Ashton seinen drei Stieftöchtern täglich voran und ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus: Er arbeitet als Schauspieler, Produzent, Serien-Entwickler und neuerdings auch als Assistenz-Trainer eines Highschool-Footballteams, um ein wenig Abstand von den weiblichen Familienmitgliedern zu bekommen. So kann er dann auch gleich die potenziellen Verehrer seiner Stieftöchter unter die Lupe nehmen.

kaz, Los Angeles, 15.09.2008, 14:54
 
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