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heiß und fettig

Bacon hat's satt

"Ihr seid alle so doof!"

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Fühlt sich verkohlt: Kevin Bacon (Foto: Kurt Krieger)

Kevin Bacon ist der Hunger auf Filmkritiken vergangen. Weil ihn Boulevardblätter ebenso wie seriöse Medien permanent in die Pfanne hauen, schäumt der Mime vor Wut. Dabei geht es gar nicht um seine Schauspielkunst - die steht seit "Mystic River" außer Frage.

Stein des Anstoßes ist sein Nachname: "Bacon" bezeichnet im Englischen eine beliebte Metzgerei-Auslegeware, nämlich Schinkenspeck. Dementsprechend wortwitzig geben sich Journalisten, wenn der Schauspieler Schlagzeilen macht.

Schindluder! Schabernack!

Die Sprachklaubereien seien immer die selben, ärgert sich Bacon. "Sizzling bacon" ("brutzelnder Speck") sei mindestens ebenso beliebt wie Redewendungen der Art "he's bringing home the bacon" ("Er bringt das Geld nach Hause.").

"Die Leute kommen zu mir und fragen mich, ob ich meinen Nachnamen erfunden hätte", schnaubt Bacon. "Glaubt mir: Ich wäre nie auf so eine Idee gekommen."

Aktueller Anlass für die wortspielerischen Lobeshymnen der Kritik ist Bacons Auftritt in "The Woodsman", der ab 5. Mai auch in Deutschland zu sehen ist. Darin beeindruckt der Schauspieler als verurteilter Kinderschänder auf dem steinigen Weg zurück ins normale Leben.

Kevins Lieblingswortspiel mit seinem Namen liegt indes schon einige Jahre zurück: "Am besten ist mir im Gedächtnis geblieben, als ich mit Meryl Streep zur Premiere von "Am wilden Fluß" ging. Da gab es ein Fast-Food-Restaurant, dass ein 'Movie Star Special' auf seine Speisekarte setzte: Ein Burger mit zwei 'Streeps of Bacon'."

bdu, 12.04.2005, 17:04
 
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