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Sorgerechts-Drama

Baldwin hetzt Basinger Polizei auf den Hals

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, dann haben sie oft am meisten darunter zu leiden: die Kinder.

Haben sich nichts mehr zu sagen: Alec Baldwin und Kim Basinger (Foto: Sony Pictures, Warner) Großansicht

Haben sich nichts mehr zu sagen: Alec Baldwin und Kim Basinger (Foto: Sony Pictures, Warner)

Im Streit um das Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter Ireland wird der Ton zwischen Alec Baldwin und seiner Ex-Frau Kim Basinger immer schärfer. Nachdem sich die Schauspielerin am vergangenen Wochenende geweigert hatte, den Hollywood-Star seine Tochter sehen zu lassen, griff dieser zum Telefon - und rief die Polizei.

Auf dem Präsidium gab Baldwin zu Protokoll, dass die Aktrice aus "L.A. Confidential" die gerichtlich vereinbarten Sorgerechts-Bestimmungen verletze. Bereits wenige Wochen zuvor hatte der Mime versucht, die Besuchszeiten bei seiner Tochter auszuweiten - Basinger würde das von sich aus niemals anbieten, klagte Baldwin.

Katastrophenhilfe als Therapie

Das einstige Traumpaar Hollywoods hatte sich im Jahr 2002 getrennt. Zu diesem Zeitpunkt war Tochter Ireland sechs Jahre - und damit laut Papa Alec alt genug, um von den dauernden Streitereien ihrer Eltern einen psychischen Schaden davonzutragen: "Ich glaube, dass unser Kind in einem permanenten Zustand der Anspannung lebt", gibt sich Baldwin überzeugt. "Sie darf ihre wahren Gefühle für ihren Vater ja nie zeigen - die tiefe Bitterkeit ihrer Mutter mir gegenüber überdeckt alle anderen Regungen".

Bis das Gericht sich in Sachen Sorgerecht entscheidet, kann es noch eine Weile dauern. Und die möchte sich der Star mit etwas Sinnvollem vertreiben: Baldwin hat seine Hilfe im Katastrophengebiet von New Orleans angekündigt. Der Schauspieler hatte sich während der Dreharbeiten zu "A Streetcar Named Desire" in "The Big Easy" verliebt und versprach nun, beim Wiederaufbau der Stadt mit anzupacken.

cat, Los Angeles, 28.09.2005, 17:22
 
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