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Bayerischer Filmpreis für "Good Bye, Lenin!"

Die DDR erobert doch noch Bayern!

Goodbye, Lenin, hello Bayern! (Foto: X Verleih (Warner)) Großansicht

Goodbye, Lenin, hello Bayern! (Foto: X Verleih (Warner))

Am 16. Januar steht die Weißwurstmetropole ganz im Zeichen von Trabbis, Spreewaldgurken und "Aktueller Kamera": Denn der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises wird an "Good Bye, Lenin!" gehen, den Überraschungshit des vergangenen Jahres.

Und das verdankt die bereits zum Kult avancierte Ost-West-Dramödie auch den Usern von KINO.DE: Sie haben über die Vergabe des Publikumspreises abgestimmt, gemeinsam mit den Zuschauern der BR-Sendung "Kino Kino", Hörern von Radio Bayern 3 und Lesern von "Treffpunkt Kino".

Gerade dieser Preis ist eine besondere Ehre - zumindest wenn man Michael "Bully" Herbig glauben darf: Als der Klamauk-König 2001 den Publikumspreis für "Der Schuh des Manitu" entgegennahm, scherzte er:

"Auch wenn wir keinen Jury-Preis gewonnen haben - der Publikumspreis ist eh' der wichtigste!"

L.A., wir kommen!

Letztes Jahr ging der Preis an Caroline Links "Nirgendwo in Afrika", der anschließend prompt bei den Oscars als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet wurde - das erste mal seit Volker Schlöndorffs "Die Blechtrommel", dass die begehrte Trophäe wieder nach Deutschland ging.

Vielleicht kann "Good Bye, Lenin!" diesen Erfolg wiederholen: Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird Wolfgang Beckers Meisterstück als deutscher Beitrag ins Rennen um die Goldjungen gehen...

Boris Sunjic, München, 09.01.2004, 13:49
 
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