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X-Mas-Verbot

Bei Madonna fällt Weihnachten aus

In England hasten die Kinder normalerweise am Morgen des 25. Dezembers ins Wohnzimmer, um nachzusehen, welche Geschenke Santa Clause den Kamin heruntergeworfen hat.

Bei Madonna gibt's keinen Christbaum und kein Großansicht

Bei Madonna gibt's keinen Christbaum und kein "Oh du fröhliche" (Foto: Kurt Krieger)

Die Kinder von Superstar Madonna können den Weihnachtsmorgen getrost verschlafen, denn für die elfjährige Lourdes, den siebenjährigen Rocco und den zweijährigen David gibt es keine Geschenke. Seit die Sängerin der jüdischen mystischen Tradition Kabbalah beigetreten ist, haben christliche Feste für sie keine Bedeutung mehr. Vor zwei Jahren hat Madonna Weihnachten dann endgültig abgesagt.

Ihr Ehemann, der Regisseur Guy Ritchie, findet's gut: "Kein Weihnachten, keine Geschenke, kein Stress - endlich hatten wir wieder Spaß zusammen." Ob das die drei Kinder der beiden auch so sehen, darf bezweifelt werden.

Teurer Glaube

Kabbalah-Anhänger wie Madonna glauben nicht, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Weihnachten als das Fest Christi Geburt oder Ostern als Feier seiner Auferstehung gibt es im jüdischen Glauben nicht. Madonna ist bereits Ende der 90er Jahre der Kabbalah-Lehre beigetreten und nennt sich seither offiziell Esther. Sie hat im letzten Jahr über zwei Millionen Dollar dafür ausgegeben, ihren Glauben auf der ganzen Welt zu verbreiten.

sto, London, 24.12.2007, 10:58
 
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