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Benno Fürmann dreht Porno
Kolle wurde in den 60er und 70er Jahren durch seine - für damalige Verhältnisse - äußerst freizügigen Filme berühmt. Trotz der öffentlichen Kritik, seine Werke verstießen gegen Anstand und Sitte, sahen 140 Millionen Menschen weltweit Filme wie "Das Wunder der Liebe" auf der großen Leinwand.
"Im Kino waren damals erstmals nackte Brüste zu sehen. Davor stand ein Herr mit Hornbrille und Zeigestock, der erklärte, wie das so abläuft - zwischenmenschlich", erzählt Benno Fürmann. In seinem neuen Film "Pornorama" spielt der 34-Jährige einen angehenden Aufklärungsfilmer, der allerdings nicht ganz so erfolgreich ist wie der legendäre Oswalt Kolle.
Schlüpfriger Nebenjob
München, 1968: Benni, dargestellt von Benno Fürmann, ist ein Polizist in Ausbildung und völlig pleite. Sein Bruder, gespielt von Tom Schilling, bringt ihn auf eine geniale Idee: Die beiden drehen zusammen einen als Aufklärungsfilm getarnten Porno, um ihre leeren Kassen zu füllen. Das dilettantische Schmuddelfilmchen schafft es zwar nie in die Kinos, verändert aber das Leben aller Beteiligten von Grund auf ...
Regie führt Marc Rothemund, der zuletzt für sein Drama "Sophie Scholl - Die letzten Tage" viel Lob und eine sogar Oscar-Nominierung erhielt.
sto, München, 04.08.2006, 16:13
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