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Berry kämpft für Gerechtigkeit
Dabei lässt Halle Berry dieses Mal aber ihr schwarzes Outfit aus "X-Men" im Schrank hängen und wird als Anwältin zur Heldin. Denn in "Tulia" tritt sie ganz ohne Superkräfte für die Gerechtigkeit ein.
Das Drama basiert auf einer wahren Geschichte: 1999 wurden in der verarmten Kleinstadt Tulia, im Bundesstaat von Texas, 46 Afroamerikaner aufgrund einer falschen Aussage verhaftet. Der Bericht des fragwürdigen Undercover-Polizisten Tom Coleman reichte aus, um die unschuldigen Menschen hinter Gitter zu bringen. Coleman behauptete, dass ihm alle Angeklagten Drogen verkaufen wollten. Nur zwei der Beschuldigten entkamen einer Haftstrafe. Sie konnten beweisen, dass sie während der Zeit, in der sie Coleman die Drogen gegeben haben sollen, in einem anderen Bundesstaat waren.
Unermüdlicher Einsatz
Halle Berry wird die junge Anwältin Vanita Gupta verkörpern, die frisch von der Universität die Welt auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machte. Mit ihrem Einsatz gewann sie auch die Organisation "NAACP Legal Defense and Educational Fund" - die sich vor allem für die Bürgerrechte von Afroamerikanern einsetzt - für den Fall und konnte 2004 erreichen, dass die zu Unrecht verurteilten Menschen freigesprochen wurden.
Als Regisseur wollen die Produzenten Carl Franklin engagieren, der bereits mit "High Crimes" filmische Erfahrung im Gerichtssaal gesammelt hat. Als Vorlage für das Skript dient das Sachbuch "Tulia: Race, Cocaine, and Corruption in a Small Texas Town" von Nate Blakeslee. Schon im Mai soll die erste Klappe in Lousiana fallen.
bek, Los Angeles, 02.03.2007, 16:22
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