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Bond-Darsteller tappen im Dunklen
Genau damit haben derzeit die Darsteller des neuen 007-Abenteuers zu kämpfen - allen voran Judi Dench. Die britische Klassemimin ist wieder in der Rolle der Geheimdienstchefin M zu sehen, hat aber noch keinen blassen Schimmer, worum es in dem Film eigentlich geht - und das, obwohl schon im August im italienischen Siena erste Szenen gedreht wurden.
"Hier wird eine derartige Geheimniskrämerei veranstaltet", klagt die adelige Schauspielerin. "Mir hat man lediglich verraten, dass der Film eine sehr originelle Geschichte erzählt. Das ist aber auch schon alles, was ich weiß."
Gerüchte besagen indes, dass "Bond 22" - so der nichts sagende Arbeitstitel - erstmals Rückblenden in die Kindheit von James enthalten soll. In dieser Richtung hat sich auch der mutmaßliche neue 007-Gegenspieler Mathieu Amalric geäußert. Zudem behauptet der mexikanische Schauspieler Joaquín Cosio, er habe die Rolle des General Medrano ergattert, ein weiterer mysteriöser Bond-Bösewicht.
Danny wird's schon richten
Trotz des ganzen Verwirrspiels zeigt Dench großes Vertrauen in die Strippenzieher hinter dem neuen Agentenspektakel: "Mich hat schon der Riesenerfolg von 'Casino Royale' nicht im Geringsten überrascht und ich bin mir sicher, dass wir das sogar noch toppen können."
Judis Optimismus hat dabei auch mit Daniel Craig zu tun. Die Britin war schon voll des Lobes für den neuen Bond-Darsteller gewesen, als dieser im Vorfeld von "Casino Royale" noch von allen Seiten als blondes Weichei verspottet wurde - eine Einschätzung, die der taffste 007 aller Zeiten später höchst eindrucksvoll zu widerlegen wusste...
sun, London, 20.12.2007, 15:35
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