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Vor 10 Jahren

Brad Pitt will Leben

Er ist lang. Er kommt einem vielleicht sogar noch länger vor, als er eigentlich ist.

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Das "Rendezvous mit Joe Black" rührt zu Tränen (Foto: Universal)

Trotz der drei Stunden Länge schmolzen die Frauenherzen dahin, als am 13. November 1998 "Rendezvous mit Joe Black" in den amerikanischen Kinos startete. Brad Pitt entzückte darin als Tod im Körper eines attraktiven Jünglings, der mit dem dahinscheidenden Anthony Hopkins einen Deal eingeht. Dabei lernt Herr Sensenmann das Leben und die Liebe kennen und wird am Ende zum großen Romantiker, dessen Großherzigkeit beim Publikum für Tränenbäche sorgte.

Zumindest bei den Zuschauern, die wirklich wegen des Films ins Kino gegangen waren. Kurioser Weise gab es eine große "Star Wars"-Fangemeinde, die den vollen Eintrittspreis zahlten, nur um den Trailer zu "Episode 1" zu sehen, der vor "Joe Black" erstmals gezeigt wurde.

Rabiater Imagewechsel

Seinem Dasein als Held romantischer Frauenträume verpasste Brad Pitt im Anschluss mit einem heftigen Schlag einen Dämpfer. In "Fight Club" verabschiedete er sich von seinem Image als Frauenversteher und ließ die blanken Fäuste sprechen.

bef, Los Angeles, 13.11.2008, 10:59
 
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