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Brad Pitt will nur noch drei Jahre vor der Kamera stehen
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Ein Star denkt um: Brad Pitt will seine Karriere hinter die Kamera verlegen. (Foto: Kurt Krieger)
Die TV-Reporterin Tara Brown glaubte ihren Ohren nicht zu trauen, als Brad Pitt plötzlich sein Karriereende ankündigte. Sie hatte den Superstar in Tokio für die australische Sendung "60 Minutes" interviewt, es ging um seinen neuen Film "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball". "Wie lange möchten Sie noch Filme drehen?", wollte Brown von Brad Pitt wissen. "Drei Jahre", gab der Superstar zurück.
"Drei Jahre", fragte die Reportin ungläubig nach und Pitt bestätigte mit einem trockenen "Yeah." 2013 soll also Schluss sein mit der Schauspielerkarriere - pünktlich zu seinem 50. Geburtstag. In Rente gehen will Brad Pitt dann aber noch lange nicht, nur ein etwas normaleres Leben führen. Möglichst ohne Paparazzi, die ihn, seine Frau Angelina Jolie und die sechs gemeinsamen und adoptierten Kinder auf Schritt und Tritt verfolgen: "Gegen die die gibt es kein Gegengift!"
Neue Karriere: Brad Pitt, der Filmproduzent
In drei Jahren will Brad Pitt zwar der Kamera, aber nicht Hollywood den Rücken kehren: "Was dann genau kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich mag die Produzentenseite und liebe es, Geschichten zu erzählen."
Ob er "Moneyball" auch gedreht habe, um seine Kinder mit einem Baseball-Film zu beeindrucken, wollte Tara Brown noch wissen. "Mit dem Zombiefilm konnte ich besser punkten", grinste Pitt zurück - in Anspielung auf den jüngst abgedrehten "World War Z". Der startet bei uns am 17. Januar, "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" am 2. Februar.
Hans Fuchs, Tokio, 15.11.2011, 18:09
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