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Bradley Cooper will kein "Solo für U.N.C.L.E."
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"Hangover"-Star Bradley Cooper verweigert das "Solo für U.N.C.L.E." (Foto: Kurt Krieger)
In den 60er Jahren war die TV-Serie "Solo für U.N.C.L.E." ein Straßenfeger. Regisseur Steven Soderbergh will die dicke Staubschicht von der Agentenserie pusten und sie fürs Kino fit machen. Doch schon wieder ist ihm der Hauptdarsteller abgesprungen.
Bradley Cooper ist soben aus den Verhandlungen für "The Man from U.N.C.L.E.", so der alte und neue Titel, ausgestiegen. Der "Hangover"-Star hat bereits mit dem "Das A-Team" eine Serie aus der Vergangenheit aufpoliert, das scheint ihm zu genügen. Vielleicht bereitet ihm auch Sorge, dass Steven Soderbergh die Story nicht in der heutigen Zeit, sondern in den Sixites des Originals spielen lassen möchte.
Auch George Clooney will nicht in die Sixties reisen
Bradley Cooper wäre ohnedies nur Steven Soderberghs zweite Wahl gewesen. Sein Wunschkandidat war "Ocean's 13"-Buddy George Clooney, doch der fühlte sich angeblich einfach zu alt, um noch knackige Stunts zu absolvieren.
In der Serie "Solo für U.N.C.L.E.", die auf manchen Sendern auch als "Solo für O.N.K.E.L." lief, waren Robert Vaughn und David McCallum als amerikanisch-russisches Agentengespann im Einsatz. Ihr Auftraggeber war das United Network Command for Law Enforcement (U.N.C.L.E), Vaughn spielte den Titelhelden Napoleon Solo. Steven Soderbergh muss nun einen neuen Star finden, der in dessen Smoking schlüpft. Für McCallums Rolle, den Russen Illya Kuryakin, ist Joel Edgerton im Gespräch.
Hans Fuchs, Los Angeles, 15.11.2011, 12:29
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