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"Brokeback"-Star von Schuldirektor verstoßen
Gerade erst wurde bekannt, dass sich einige Jury-Mitglieder der Academy geweigert hatten, das Westerndrama "Brokeback Mountain" anzusehen. Nun wird der Film über die Liebe zwischen zwei Cowboys erneut verurteilt - diesmal von Seiten einer Schule.
Der Clou: Es handelt sich hierbei um die exklusive Santa Fe Christian School in San Diego, Kalifornien, an der die Schauspielerin Michelle Williams ihre Schulzeit verbrachte. Der Direktor der Einrichtung, Jim Hopson, hat seine ehemalige Schülerin nun scharf kritisiert. Ihre Entscheidung, eine Rolle in "Brokeback Mountain" anzunehmen, sei einfach nur anstößig.
Verweis vom Direktor
Doch damit nicht genug: Hopson brandmarkte die 25-Jährige außerdem als ein armseliges Vorbild für Jugendliche. "Was "Brokeback Mountain" angeht, so möchten wir als Schule auf keinen Fall mit Michelle und den Themen des Films in Verbindung gebracht werden", so der Rektor im Interview mit einer amerikanischen Zeitung. "Michelle repräsentiert in keinster Weise die Werte unserer Institution! Das Drama wirbt für einen Lebensstil, den wir bestimmt nicht fördern wollen."
Michelle Williams dürften die Vorwürfe relativ kalt lassen, schließlich hat sich Ang Lees Werk für sie als absoluter Glücksgriff erwiesen: Nicht nur, dass sie aufgrund ihrer Leistung für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert wurde - die Dreharbeiten bescherten ihr auch die große Liebe. Heath Ledger wurde vom Filmpartner zum Verlobten, seit Oktober sind die beiden außerdem stolze Eltern ihrer kleinen Tochter Matilda Rose.
cat, San Diego, Kalifornien, 03.03.2006, 16:23
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