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Camerons "Plagiator 2"
Arnie als Stier? Unvorstellbar!
Zugegeben, "Der Minotaurus" ist lange kein so guter Filmtitel wie "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" - besonders da der Vorgänger "Terminator" zu den erfolgreichsten Filmen seines Genres zählt. Trotzdem hätte Arnold Schwarzenegger im Sequel statt einer kybernetischen Kampfmaschine eigentlich einen Stier geben müssen - zumindest, wenn es nach Filia und Constantinos Kurtis gegangen wäre.
Das australische Ehepaar hatte seinerzeit ein Drehbuch für "Der Minotaurus" nach Hollywood geschickt. Und tatsächlich kam der heißersehnte Anruf, und dann auch noch von Action-Legende James Cameron. Constantinos klingen seine Worte noch immer im Ohr: "Cameron sagte, er sei begeistert und sein Agent würde mich 'bald' anrufen."
Das Warten war allerdings vergeblich: Statt des Anrufs bekamen die Australier den fertigen Film zu sehen - aber nicht in einer speziellen Preview für Drehbuchautoren, sondern für 12 australische Dollars im Kino. Außer dem Titel war an der Handlung nicht viel verändert worden. Und die Elemente, die Cameron nicht für "Terminator 2" verbraten hatte, hatte er zuvor schon in "Abyss" eingebaut, wie die beiden Skriptautoren später am heimischen Videobildschirm feststellen mussten.
Deswegen klingelte jetzt bei Cameron frei nach dem Motto "We'll be back!" das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war der Rechtsanwalt der Kurtis. Er forderte einen Betrag, den der Regisseur wohl kaum aus der Portokasse begleichen kann.
Sollte sich die Anschuldigung als begründet heausstellen und besagter Anwalt sein Fach verstehen, kann er die Klage für "Terminator 3 - Rise Of The Machines" gleich mit einreichen. Böse Zungen sagen, an der Handlung habe sich seit dem Vorgänger ohnehin nichts geändert.
16.04.2002, 00:02
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