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Schwarzer Humor

Charlie Sheen sieht sich eigene Beerdigung an

Seinen endgültigen Abschied aus "Two and a Half Men" lässt sich Charlie Sheen nicht entgehen: Die Folge mit "seiner" Beerdigung will er standesgemäß feiern.

Charlie Sheen plant Party zur eigenen Beerdigung (Foto: Warner) Großansicht

Charlie Sheen plant Party zur eigenen Beerdigung (Foto: Warner)

Es gibt immer einen Grund, einen auszugeben. Und wenn es am eigenen Grab ist, das man sich selbst millionenteuer geschaufelt hat. Charlie Sheen plant, zum Verschwinden seines Alter Egos Charlie Haper aus der Kult-Sitcom "Two and a Half Men" eine rauschende Party zu schmeißen.

Anfang des Jahres wurde Charlie Sheen wegen seines exzessiven Lebensstils aus der Serie geworfen. Um die Spekulationen um eine Rückkehr Charlie Harpers zu beenden, brachten ihn die Macher von "Two and a Half Men" kurzerhand um die Ecke. Die Rolle des Frontmannes des Serie übernimmt nun Ashton Kutcher.

Sheen, der den Streit mit Studio, Produzenten und Autoren lustvoll öffentlich zelebrierte, lässt auch die Ausstrahlung der Folge mit "seiner Beerdigung" im September nicht unkommentiert - ob nun aus Trotz, Frust, oder weil ihm die lukrative Rolle in "Two and a Half Men" tatsächlich nichts mehr bedeutet.

"Ich sehe mir meine Fake-Freundinnen mit meinen echten Miezen an"

Aus seinem schier unerschöpflichen Netzwerk williger Göttinnen, meist Porno-Aktricen, lädt er eine Auswahl in sein Heimkino ein: "Ich schaue mir meine Fake-Beerdigung, an dem meine Fake-Freundinnen Tränen vergießen, in meinem sehr, sehr echten Kino mit meinen höchst echten Miezen im Schlepptau an."

Nachfolger Ashton Kutcher bekam einen Ein-Jahresvertrag für "Two and a Half Men". Damit gewinnt er in jedem Fall: Kann er die Fußstapfen von Charlie Sheen ausfüllen, hat er einen der besten TV-Deals der Welt an Land gezogen. Im Falle eines Flops wird die Serie eingestellt und Kutcher hatte immerhin ein äußerst lukratives Gastspiel.

Hans Fuchs, Los Angeles, 08.08.2011, 08:52
 
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