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Problem-Eltern

Charlie Sheen verlangt Sorgerecht für seine Zwillinge

Neuer Zoff im Sheen-Clan: Brooke Muellers Lebenswandel ist ganz und gar nicht der einer guten Mutter, findet Charlie. Dabei ist er bekanntlich auch kein Musterknabe.

Empfiehlt sich als Muster-Papa: Ex Großansicht

Empfiehlt sich als Muster-Papa: Ex "Two and a Half Men"-Star Charlie Sheen (Foto: Warner)

Zwischen Charlie Sheen und seiner Ex-Frau Brooke Mueller ist ein bizarrer Rosen-, besser gesagt: Drogenkrieg entbrannt. Leidtragende sind die Kinder der beiden verko(r)ksten Stars, an denen nun nach Kräften gezerrt wird.

Entgegen getroffener Absprachen hat Mueller nicht nur die wöchentlichen Drogentests geschwänzt, sondern mal eben in eine Entzugsklinik eingecheckt. Charlie Sheen verweigert nun nicht nur die vereinbarten Unterhaltszahlungen, sondern fordert das vollständige und alleinige Sorgerecht für die zweijährigen Zwillinge Bob und Max. Verständlich, wenn Mama tief ins Fläschchen schaut und Drogen nimmt.

Brooke Muellers scharfer Konter ist angesichts der zahlreichen Skandale und Exzesse ihres Ex auch nicht von der Hand zu weisen: Charlie, bekennender "Tigerblut"-Trinker und randvoll mit "Adonis-DNS" solle sich doch erst einer gründlichen Psychoanalyse unterziehen. Dann würde man schon sehen, ob man ihm Kinder anvertrauen kann.

Charlie Sheen träumt jetzt von "One and two Half Men" - plus Göttinnen

Der Ärger begann, als Charlie Sheen die Zwillinge länger als vereinbart bei sich hatte. Obendrein wurden Bilder publik, auf denen die Kinder mit Sheens "Göttinnen" zu sehen sind. Das sind zwei Porno-Starlets, die Charlie Sheen bei jeder Gelegenheit als seine Lebensgefährtinnen präsentiert. Um einen Streit vor Gericht zu vermeiden, trafen die Anwälte einen Vergleich: Charlie Sheen bezahlt im Monat 38.000 Euro Unterhalt, im Gegenzug lässt sich Brooke Mueller wöchentlich auf Drogen testen - bis die Kinder volljährig sind.

Der Deal ist nun hinfällig, meinen Sheens Anwälte und der Star selbst träumt von einer "One an two Half Men"-Familie plus Göttinnen. Mueller dagegen behauptet, Opfer von Lügen und Gemeinheiten zu sein. "Mir ist nur eines wichtig", sagt sie, "dass die Leute wissen, was für eine gute Mutter ich bin. Alle sind gesund und glücklich." Man sieht: Starkinder sind oft auch nicht besser dran als Kinderstars.

hafu, Los Angeles, 19.04.2011, 16:52
 
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