- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
News
Charlton Heston gewinnt Charlton-Heston-Award
Plötzlich hält er inne, legt den Diamantstift zur Seite und kratzt sich am Kopf: "Chef!" brüllt er ins Nebenzimmer. "Sind sie sicher, dass dieser Auftragszettel so richtig ist?"
Ist er. Der erste Name, der auf dem neuen Award des renommierten American Film Institute als Preisträger stehen soll, ist tatsächlich der selbe, der oben groß als Titel des Awards prangt: Charlton Heston.
Mittlerweile hält ihn "Chuck", wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wird, auch schon in den Händen. Geschaffen hat das AFI den Preis für "Menschen, die sich herausragende Verdienste um Film, Fernsehen und das American Film Institute erworben haben". Heston war von 1983 bis 2002 Präsident des AFI.
George W.'s Liebling
Berühmt wurde Heston durch große dramatische Rollen und seine Darstellung historischer Schlüsselfiguren in Filmen wie "Die zehn Gebote", "Ben-Hur", "Inferno und Ekstase", "König der Freibeuter" oder "Planet der Affen".
Sein letzter großer Kinoauftritt war allerdings nicht sehr schmeichelhaft: In Michael Moores bitterböser Doku "Bowling for Columbine" "glänzte" Heston in seiner Rolle als Präsident der NRA (National Rifles Organisation), die tumb auf das Recht des amerikanischen Privatmannes auf Schusswaffenbesitz pocht - sterbe wer und wieviel da wollen.
Vor kurzem hatte Heston übrigens von George W. Bush die "Presidential Medal of Freedom" erhalten - die höchste US-Auszeichnung für Zivilisten. Vergeben wird sie für besondere Verdienste ums Allgemeinwohl und herausragende Leistungen in den Bereichen Kunst, Unterhaltung, Wissenschaft, Bildung, Sport und Wirtschaft.
bs, 26.09.2003, 15:32
Registrieren