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News
Christian Bale in China von Polizei attackiert
Eigentlich reiste Christian Bale nach China, um dort seinen Film "The Flowers of War" vorzustellen. Doch einfach nur den Werbeaugust zu machen, ist die Sache des streitbaren "Batman"-Darstellers nicht - und handelte sich prompt Ärger mit der Polizei ein.
Acht Stunden setzte sich Bale ins Auto, um von Peking zum Dorf Dongshigu zu fahren. Dort steht der blinde Chen Guangcheng, ein Aktivist für Menschenrechte, für 15 Monate unter Hausarrest.
Doch bereits am Checkpoint vor dem Dorf wurden Christian Bale und das Kamerateam von CNN von Polizisten ausgebremst. Denen war es völlig egal, wie einflussreich der amerikanische Nachrichtensender und wie berühmt der Schauspieler ist - sie schubsten die Truppe weg und attackierten die Kamera.
"Ich bin kein Held, sondern die Menschen hier, die zu Chen stehen"
Zu Chen Guangcheng kamen sie nicht durch, also kehrten Christian Bale und seine Begleiter zurück nach Peking. Doch die Behörden trauten dem Star nicht über den Weg und verfolgten seinen Wagen über eine halbe Stunde lang. Während der Verfolgungsfahrt gab Bale ein Interview: "Ich wollte den Mann nur treffen, ihm die Hand schütteln und ihm sagen, was sein Handeln für eine Inspiration ist."
"Ich bin kein Held", führte Christian Bale weiter aus. "Das sind die Menschen hier, die zu Chen und seiner Familie stehen. Die dafür geschlagen und eingesperrt werden. Da kann ich doch nicht wegschauen."
Hans Fuchs, Peking, 16.12.2011, 17:55
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