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"Citizen Kane" gibt Rätsel auf
Wer oder was ist "Rosebud", fragte sich das Kinopublikum, als Orson Welles' Meisterwerk "Citizen Kane" am 1. Mai 1941 in den US-Kinos startete. Der Regisseur feierte damit sein Leinwanddebüt und schrieb nicht nur das Drehbuch selbst, sondern übernahm auch Hauptrolle und Produktion.
Der Erfolg an den Kinokassen war jedoch eher mäßig, um nicht zu sagen, der Film floppte total. Das war überwiegend auf eine Hetzkampagne des amerikanischen Medienmoguls William Randolph Hearst zurück zu führen, auf dessen Leben die Rückblick-Geschichte der Figur Charles Foster Kane basiert. Hearst versuchte zu verhindern, dass der Film gezeigt und beworben wurde, erreichte sein Ziel jedoch nur bedingt.
Späte Würdigung
Auch bei der Oscar-Verleihung wurde "Citizen Kane" mächtig ausgebuht, obwohl er in neun Kategorien nominiert war. Erst im Laufe der Zeit erkannten vor allem Kritiker und Fachleute das große Potenzial. Seitdem führt er regelmäßig die Top 100 der besten Filme aller Zeiten an.
bef, New York, 30.04.2008, 17:00
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