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Lieber Boot als Bond

Clive Owen will mit Petersen abtauchen

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Sieht auch mit Priester-Kragen gut aus: Clive Owen (Foto: Kurt Krieger)

Weder ein Aston Martin als Dienstwagen noch die Aussicht auf einen Haufen Ursula-Andress-Nachfolgerinnen können Clive Owen offenbar reizen. Den Mimen, der eben für "Hautnah" beinahe durch einen Oscar geadelt worden wäre, drängt es zu höheren Aufgaben: Er will lieber im Remake von "Die Höllenfahrt der Poseidon" den Reverend Frank Scott geben.

Im Original von 1971 hatte Hollywood-Legende Gene Hackman den geistlichen Helden verkörpert. Ein Grund mehr bei dem hochkarätigen Projekt anzuheuern: Kein Geringerer als "Das Boot"-Fachmann Wolfgang Petersen wird das Remake auf Kiel legen.

Ein Priester als Retter

Der Regie-Kapitän wechselt mit dem Projekt nicht nur wieder vom trockenen Wüstensand in "Troja" zurück in bewährte Feuchtgebiete, sondern auch die Schiffsklasse: Statt eines U-Boots wie in Petersens erstem Blockbuster soll mit der Poseidon ein Luxus-Kreuzfahrtschiff spektakulär untergehen. Eine Monsterwelle wird Besatzung und Passagiere kräftig durcheinanderwirbeln. Bis zur letzten Luftblase wird Owen dann als Reverend Scott tatkräftig nach Rettung für sich und seine attraktive Begleiterin suchen.

fb, Los Angeles, 04.03.2005, 17:24
 
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