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Story
Coppa Volpi für Ben Affleck
Er hat es geschafft: Seit seinem Erfolg mit "Good Will Hunting" machte Ben Affleck allenfalls mit Flops wie "Liebe mit Risiko" oder "Jersey Girl" und als Mr. Bennifer Schlagzeilen. Jetzt hat er für seine Darstellung in "Hollywoodland" die Coppa Volpi erhalten.
In dem Noir-Thriller von Allen Coulter überzeugt der 34-Jährige als Superman-Schauspieler George Reeves. Für die Rolle des TV-Stars, dessen Selbstmord 1959 nach wie vor Rätsel aufgibt, hatte Ben satte 20 Kilo zugenommen. Die Trophäe konnte Affleck am Samstag Abend nicht persönlich in Empfang nehmen, da er nach der Premiere von "Hollywoodland" schon wieder abgedüst war. Bedankt hat der Gewinner sich mit einer SMS: Er sei "geschmeichelt und geehrt".
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In "The Queen" sieht Mirren der britischen Königin zum Verwechseln ähnlich (Foto: image.net)
Die perfekte Queen
Der weibliche Darstellerpreis ging an Favoritin Helen Mirren, die in "The Queen" als unbeholfene Monarchin allen die Show stielt. Stephen Frears' Satire über die unterkühlte Reaktion des britischen Königshauses auf den Tod von Lady Di galt unter den Kritikern als heißer Kandidat für den Goldenen Löwen, doch die Jury entschied sich für den chinesischen Beitrag "Still Life".
Der Film von Jia Zhang-Ke handelt von einem Mann, der nach 16 Jahren nach Hause kommt, nur um festzustellen, dass sein Dorf dem Drei-Schluchten-Damm am Jangtse zum Opfer gefallen ist. "Still Life" war erst nach der Eröffnung des Festivals als Überraschungsfilm nachnominiert worden.
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