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Coppola und der Terrorismus

Regisseur Francis Ford Coppola ("Apocalypse Now Redux") hat jetzt Hollywood kritisiert. Man müsse Themen wie Terrorismus und Gewalt viel kühner angehen, als es nach dem 11. September geschehen sei, meinte er, der gerne in Zukunftsvisionen schwelgt.

Regisseur Francis Ford Coppola während der Dreharbeiten zu

Regisseur Francis Ford Coppola während der Dreharbeiten zu "Jack" (1996)

In einem BBC-Interview sagte Coppola: "Ich habe gehofft, dass so eine historische Zäsur (wie der 11. September) Filme mit ernsterem Inhalt hervorbringen würde. Filme, die versuchten, Licht auf das aktuelle Leben der Menschheit zu werfen. Und dass solche Filme entstehen könnten, die den Menschen zu verstehen helfen, wie man friedlich zusammenleben kann." Bisher zeichne sich solche eine Entwicklung aber nicht ab.

Der 63jährige Coppola ließ dann durchblicken, dass er die Arbeiten an seinem eigenen neuen Film "Megalopolis" nach den Geschehnissen des 11. Septembers erst einmal unterbrochen habe. Teil von "Megalopolis" sei nämlich ein Handlungsstrang, in dem ein russischer Satellit auf die Erde stürzt und Teile New Yorks verwüstet. Coppola: "Ich habe mich erst einmal am Kopf kratzen und nachdenken müssen - wie gehe ich jetzt mit dieser Story um? Aber ich glaube, dass ich inzwischen eine gute Idee habe, wie ich dieses Problem lösen kann."

Foto: Buena Vista

18.03.2002, 12:00
 
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