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Drogenprävention mal anders

Courtneys spezieller Bodyguard

24 Stunden soll ein Schrank von einem Mann für Courtneys Sicherheit sorgen. Denn die extravagante Lady hat einen mitunter äußerst renitenten Gegner: sich selbst.

Gleich hau ich mich wieder...

Gleich hau ich mich wieder...

Entsprechend deftig beschreibt Courtney Love den Job ihres breitschultrigen Beschützers:

"Er reist mit kaputten Rock-Stars herum und passt auf, dass sie sich nicht mit Drogen vollknallen."

Denn derartiges Tun kann üble Folgen haben, davon kann die Witwe von Kurt Cobain - was ihr sonst selten gelingt - ein Lied singen: Kürzlich wurde sie am Londoner Flughafen verhaftet, weil sie an Bord völlig betrunken den Zickenaufstand geprobt hatte. Der "Auslöser" für Courtneys Tobsuchtsanfall: Ihr Therapeut durfte nicht neben ihr in der ersten Klasse sitzen.

Auch sonst ist die multiambitionierte Dame (von "Multitalent" zu sprechen, wäre wohl vermessen) für wenig gesellschaftskonformes Verhalten bekannt. Abgesehen von ihrem eher unfeinen Vokabular exponiert sie sich am liebsten durch nackte Tatsachen: Schon mancher von Courtneys Widersachern musste beim Anblick ihrer Rückseite plötzlich feststellen, dass am hellichten Tage der Mond aufgegangen war - "to moon somebody" nennen die Amerikaner diese gewagte Art der Missbilligungsbekundung.

Stellt sich die Frage, ob Courtney ihre Rolle als Lady Macbeth in der Shakespeare-Verfilmung von Luc Besson ebenso anlegen wird. Doch so schockiert mancher Bildungsbürger wohl von einer halbnackten Macbeth-Darstellerin wäre - der gute Bill hätte wohl seine Freude an der Trash-Queen gehabt: Er liebte jede Art von Schockeffekt.

21.02.2003, 00:04
 
Hoch Runter
 

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