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Craven plant Remake von Debütfilm
Das lässt sich Wes Craven, der Mitbegründer des modernen Horror-Genres, nicht zweimal sagen und plant die Neuverfilmung seines Debüt-Schockers "Das letzte Haus links". Diesen drehte der heute 67-Jährige 1972 im Auftrag von Autokinobesitzern, die billige Produktionen für Double-Feature-Abende brauchten und ihm ein Budget von 90.000 Dollar zur Verfügung stellten.
Im Mittelpunkt des Grusel-Klassikers stehen zwei abenteuerlustige Mädchen, die von brutalen Gangstern erst vergewaltigt und dann umgebracht werden. Die Mörder flüchten in das nächstbeste Haus - und landen im Elternhaus eines ihrer Opfer. Als deren Vater und Mutter realisieren, was mit ihrer Tochter passiert ist und wer sich da in ihrem Heim aufhält, beginnt ein Rachefeldzug sondersgleichen.
Aller guten Dinge sind drei
Die Begründung für die Neuauflage sieht der Regisseur in der Aktualität des Themas. "Die Schlagzeilen sind voll mit Menschen und Nationen, die Rache nehmen und sich damit in einem endlosen Gewaltkreislauf wiederfinden", erklärt Craven, der auch die Wiederverfilmung von "Shocker" und "Das Haus der Vergessenen" in Arbeit hat. "Ich habe mich weit genug von den Filmen gelöst, sodass sich die Remakes wie kleine Enkelkinder anfühlen."
Dann sind wir mal gespannt, ob auch Freddy Krueger bald eine Erneuerung erfährt.
cma, Los Angeles, 18.08.2006, 15:48
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