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News
Crowe bespuckt Washington
Zwölf Jahre ist die Angelegenheit mittlerweile her, doch manche Erinnerungen verblassen nie: Pünktlich zum US-Start von "American Gangster", dem zweiten gemeinsamen Film von Russell Crowe und Denzel Washington, kriechen bei einem der beiden Oscar-Gewinner peinliche Erlebnisse an die Oberfläche. Allerdings sind sie wohl nicht peinlich genug, als dass man sie weiterhin verheimlichen müsste.
Wie Crowe jetzt erzählte, wäre er bei seiner ersten Begegnung mit seinem zehn Jahre älteren Filmpartner am liebsten im Erdboden versunken. Die beiden trafen sich 1995 am Set des Science-Fiction-Thrillers "Virtuosity". Bei den Probeaufnahmen widerfuhr dem damals noch unbekannten Hollywoodneuling ein grobes Malheur. "Wir hatten diesen Maschendrahtzaun zwischen uns und die Szene war ziemlich intensiv", so der als Hitzkopf bekannte Australier. "Als jemand 'Action!' sagte, hab ich mich voll reingehängt. Und dann kam da dieses kleine bisschen Spucke aus meinem Mund - es sah ziemlich athletisch und anmutig aus - und schoss quer durch den Maschendraht mitten auf Denzels Lippe."
Hmmm? lecker.
Beide haben die Szene allerdings bis zum Ende durchgespielt, als wäre nichts passiert. Die Reaktion Washingtons nach Fallen der Klappe empfindet Crowe damals wie heute als den Inbegriff der Coolness. Der Vorzeigemacho, seinen Partner zitierend: "Ich liebe den Geschmack von Speichel am frühen Morgen."
bdu, Los Angeles, 29.10.2007, 15:38
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