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Crowe, der Rassel-Experte
Superstar Russell Crowe hat sich mit Kneipenschlägereien und Allüren am Set einen Ruf als ausgemachter Rüpel verdient. Zuletzt musste er sogar 100.000 Dollar Entschädigung zahlen, weil er einem Hotelangestellten ein Telefon an den Kopf geworfen hatte. Und nun soll ausgerechnet der schlagfertige Schauspieler australischen Eltern beibringen, wie sie am besten mit ihren Kleinkindern umgehen.
Crowe ist der Star der DVD "Kinder erziehen", mit der die australische Regierung jungen Eltern Tipps und Tricks vermitteln will in Sachen Windeln wechseln, frühkindliches Lernen und Persönlichkeitsentwicklung: "Es geht darum, Eltern zu informieren und Ängste abzubauen", erklärt Crowe den Sinn des fünfstündigen interaktiven Film-Ratgebers. "Die Eltern erfahren, was sie in den ersten fünf Lebensjahren eines Kindes zu erwarten haben." Wir sind dabei besonders gespannt auf das Kapitel "Konflikte und mögliche Lösungsstrategien".
Drei Männer und ihre Babys
Crowe selbst ist übrigens Vater mit Begeisterung, nimmt seinen dreijährigen Sohn Charlie sogar mit ans Filmset: "Er weiß auch schon, dass er still sein muss, wenn der Regisseur 'Action!' ruft", freut sich Russell.
Mit seiner Kinderliebe liegt der Australier ganz im Hollywood-Trend: George Clooney hat gerade wieder eine Patenschaft für ein Baby übernommen, diesmal für das seiner Serien-Liebschaft Julianna Margulies aus "Emergency Room". Und Kumpel Brad Pitt verkündete jüngst, dass er die Rolle als Vater "viel bedeutender" findet als die in irgendeinem Film.
sun, Sydney, 03.09.2007, 16:06
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