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Cusack spielt Hitlers Kunstlehrer

Der "High Fidelity"-Star als Vertrauter des jungen Adolf Hitler in "Max".

John Cusack in<br />

John Cusack in
"Weil es dich gibt"

Die Frage ist von historischer Bedeutung: Wenn Adolf Hitler in jungen Jahren nicht als Maler gescheitert wäre, wäre der Welt dann möglicherweise der Holocaust, ein Weltkrieg und unvorstellbares Leid erspart geblieben?

Genau das versucht der Film "Max" von Drehbuchautor und Regisseur Menno Meyjes zu beleuchten. Der Niederländer hatte sich bereits 1985 als Drehbuchautor des Bürgerrechtsdramas "Die Farbe Lila" einen Namen gemacht.

Als Hauptdarsteller konnte Meyjes den "High Fidelity"-Star John Cusack gewinnen: Er spielt den fiktiven Kunsthändler Max Hoffmann, bei dem Hitler Zeichenunterricht nimmt, als er aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrt.

Doch obwohl sich zwischen Hoffmann und dem späteren Diktator anfangs eine Freundschaft entwickelt, scheitert Max als Kunstlehrer, und Hitlers Leben nimmt endgültig eine fatale Wendung.

Um das Projekt ist schon im Vorfeld eine heftige Kontroverse entbrannt. Stein des Anstoßes ist unter anderem eine Szene, in der Max Hoffmann eine Rede Hitlers als "Kunstwerk" bezeichnet.

Doch Cusack zeigt sich von "Max" weiterhin begeistert. Er sagt, das Drehbuch sei das beste, das er seit "Being John Malkovich" gelesen habe. Die Produktionsfirma Lions Film betont, dass der Film die schweren Verbrechen des Diktators keinesfalls verharmlosen wolle und dass viele der am Projekt Beteiligten selbst jüdischer Herkunft seien.

23.05.2002, 00:02
 
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