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Hochstapler

Daniel Brühl klaut Romane

Mit über 300.000 verkauften Exemplaren ist der Roman "Lila, Lila" von Martin Suter ein echter Bestseller. Ironischerweise handelt die Komödie vom Literaturbetrieb in Deutschland, von Autorenlesungen in Provinzkäffern und durchzechten Nächten auf der Buchmesse.

Dreht nach zahlreichen internationalen Erfolgen wieder in Deutschland: Daniel Brühl (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Dreht nach zahlreichen internationalen Erfolgen wieder in Deutschland: Daniel Brühl (Foto: Kurt Krieger)

Am 3. Juni haben in Berlin die Dreharbeiten zur Kinoversion von "Lila, Lila" begonnen. Daniel Brühl spielt darin den Aushilfskellner David Kern. Er findet in der Schublade eines Nachttischchens vom Trödel ein Romanmanuskript. Dieses gibt er als sein eigenes aus, um die schöne Marie zu beeindrucken. Die schickt das Werk über eine tragische Liebe in den 50er Jahren heimlich an einen Verlag, der das Buch prompt veröffentlicht. David wird zum gefeierten Bestsellerautor - doch dann taucht der wahre Verfasser des Manuskripts auf ...

Nachwuchstalent Hannah Herzsprung, die bereits mit dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis geehrt wurde, ist als Davids Angebetete Marie zu sehen. Henry Hübchen aus "Alles auf Zucker!" spielt den abgehalfterten Herumtreiber Jacky, der sich als rechtmäßiger Autor zu erkennen gibt.

Preisgekrönter Regisseur am Werk

Die Regie bei "Lila, Lila" übernimmt der Schweizer Alain Gsponer, dessen Komödie "Rose" im letzten Jahr mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Gedreht wird noch bis Ende Juli in Berlin und Leipzig. 2009 soll die Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller von Martin Suter ins Kino kommen.

sto, Berlin, 04.06.2008, 15:34
 
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