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Daniel Day-Lewis mag nicht mehr
Hat nichts mehr zu lachen: Daniel Day-Lewis
"Der letzte Mohikaner" hat nach seiner Rückkehr auf die Leinwand nämlich schon wieder genug vom Filmgeschäft und möchte die Schauspielerei vielleicht sogar ganz aufgeben. Als Grund für seine Entscheidung nennt Day-Lewis eine fortwährende Unzufriedenheit, die ihn seit Beginn seiner Karriere begleite - er habe sich schlicht und einfach mehr von seinem Beruf erwartet.
"Ich verspüre seit jeher ein Gefühl großer Enttäuschung", so der Oscar-Preisträger ("Mein linker Fuß"), "und es kostet mich jedes Mal mehr Zeit, dieses Gefühl zu überwinden".
Martin Scorsese war es gelungen, Day-Lewis nach einem halben Jahrzehnt Kino-Absenz für sein Banden-Epos "Gangs of New York" zu gewinnen, doch nach Drehschluss verschwand der Brite sofort wieder aus dem Rampenlicht.
"Ich bin nicht sicher, ob ich das nochmal ertrage", so Day-Lewis, der nicht plant, in nächster Zeit wieder an einem Film zu arbeiten. "Das habe ich schließlich schon die vergangenen fünf Jahre vermieden."
London, 09.01.2003, 00:01
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