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Das böse P-Wort

Cameron Diaz darf nicht über die wahre Größe eines Mannes singen.

Gnadenlose Party: Diaz und Applegate

Gnadenlose Party: Diaz und Applegate

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Blondine im Hollywood-Land? Und wenn wir schon dabei sind, welche hat den meisten Humor?"

Schöne Blondinen gibt's im Kino genügend zu sehen, aber es gibt nur eine Frau, die sich auf der Leinwand für keinen Spaß zu schade ist: Cameron Diaz.

In ihrem neuen Film "The Sweetest Thing" tanzt Crazy Cameron beispielsweise in Unterwäsche zum "Pina Colada Song" - nachdem sie vorher eine Ladung Abwasser aus dem Herrenklo abgekriegt hat.

Einiges abgekriegt haben auch die Besucher der Testvorführung: In der ursprünglichen Fassung von Roger Kumbles Komödie singt Cameron als Christina Walters den "Penis Song", eine ironische Ode an die Männlichkeit. Der männliche Teil des Kinopublikums war aber offensichtlich "not amused", berichtet Scherzkeks Cameron:

"Ich glaube, die Jungs haben nicht verstanden, dass ich ein Loblied auf den Penis gesungen habe, und mich nicht darüber lustig gemacht habe. Der Song hat sie scheinbar ein bisschen schockiert."

Deswegen haben die Produzenten die kleine Hymne für die Endfassung kurzerhand herausgeschnitten. Die vorlaute Interpretin ist der sexy Single Christina Walters, die mit ihrer besten Freundin Courtney Rockliffe (Christina Applegate) auf der Suche nach dem perfekten Mann ist. Als sie den in Peter Donahue (Thomas Jane) dann findet, gehen die Probleme erst richtig los.

Heiß dabei auch Camerons feuchter Traum von ihrem Angebeteten: Eine schlüpfrige Kombination aus französischer Liebestechnik und Eisshakes - bestimmt in der Geschmacksrichtung Vanilla. Wer probieren möchte, muss sich allerdings noch bis zum deutschen Filmstart von "The Sweetest Thing" im Juni gedulden.

12.04.2002, 00:03
 
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