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Story
Das Vermächtnis des Jokers
Manche Menschen verlassen die Erde viel zu früh. Einer von ihnen war Heath Ledger, der am 22. Januar 2008 im Alter von nur 28 Jahren auf tragische Weise verstarb. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der australische Schauspieler auf der Höhe seines Ruhms, lief doch gerade "The Dark Knight", in dem er als Joker die Performance seines Lebens ablieferte, mit gigantischem Erfolg in den Kinos.
Fans des ebenso gut aussehenden wie sympathischen Frauenschwarms kannten ihn freilich schon viel früher, zum Beispiel aus "Ritter aus Leidenschaft", wo er den Junker William in einen Prinz Eisenherz als Backstreet Boy verwandelte, oder von seiner Paraderolle als "Casanova" in dem gleichnamigen Kostümfilm.
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Seine Rolle als schwuler Cowboy in "Brokeback Mountain" brachte ihm die erste Oscar-Nominierung (Foto: Universum)
Viel Lob und Ehre sowie eine Oscarnominierung heimste Ledger dann für seine Darstellung eines homosexuellen Cowboys in "Brokeback Mountain" ein. Während der Dreharbeiten zu diesem Film lernte er auch Michelle Williams kennen; aus dieser Beziehung stammt eine Tochter. Nach einigen weiteren interessanten Auftritten, etwa in dem Drogendrama "Candy - Reise der Engel" oder als einer von sechs Bob-Dylan-Darstellern in "I'm Not There", besetzte ihn Christopher Nolan für sein zweites Batman-Abenteuer, "The Dark Knight".
Doch wegen seines viel zu frühen Todes konnte Ledger weder den Golden Globe noch den Oscar als Bester Nebendarsteller, die er beide 2009 gewann, persönlich in Empfang nehmen. Genauso wenig, wie er die Dreharbeiten zu Terry Gilliams Film "Das Kabinett des Dr. Parnassus" beenden konnte.
01.07.2010, 11:43
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