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Del Toro ist Che Guevara
Nachdem "Traffic - Macht des Kartells" 2000 abgedreht war, arbeiteten Regisseur Steven Soderbergh, Produzentin Laura Bickford und Hauptdarsteller Benicio Del Toro bereits an einem Biopic über den Revolutionär. Jetzt endlich nimmt es Gestalt an.
Soderbergh hält das Leben von Che aber für zu komplex, um die Geschichte in nur einem Film zu erzählen. So arbeitet er nun gleichzeitig an zwei Projekten: "The Argentine" und "Guerilla".
Während "Guerilla" zeigt, wie Che 1964 nach New York reist, um vor der UN zu sprechen, geht es in "The Argentine" um den Anfang seiner Rebellenkarriere. Che und eine Gruppe Exilkubaner - angeführt von Fidel Castro - kommen 1956 von Mexiko nach Kuba. In nur zwei Jahren haben sie genug Anhänger, um das US-freundliche Regime von Dictator Fulgencio Batista zu stürzen.
Die Geschichte eines Revolutionärs
Neben Benicio Del Toro als Che, hat sich Julia Ormond als ABC-Reporterin Lisa Howard verpflichtet. Javier Bardem, Franka Potente und Benjamin Bratt sind für weitere Rollen im Gespräch.
Gedreht werden soll im Frühjahr 2007 in Südamerika mit einem Budget von nur 70 Millionen Euro für beide Filme. "Jurassic Park III"-Autor Peter Buchman und Del Toro kümmern sich gemeinsam um das Drehbuch.
Während der Recherchen für den Film entstand bereits ein Dokumentarfilm mit Interviews mit Menschen aus Kuba und Bolivien, die neben Guevara kämpften. Ob die Doku nur für das Filmteam gedacht ist, oder auch für ein größeres Publikum zugänglich sein wird, ist nicht bekannt.
bek, Los Angeles, 31.10.2006, 16:33
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