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Verliebt wie Oscar

Del Toro kuschelt mit Johansson

Wenn das Bill wüsste!

Sorry, Bill, ich muss noch zu 'nem Date! (Foto: Constantin) Großansicht

Sorry, Bill, ich muss noch zu 'nem Date! (Foto: Constantin)

In "Lost in Translation" kuschelte sich Jungstar Scarlett Johansson noch neben Comedian Bill Murray ins Hotelbett. Doch im wirklichen Leben zerwühlt die attraktive 19-Jährige lieber mit Benicio Del Toro die Satinwäsche.

So sah es zumindest nach einer Party am Vorabend der Oscar-Verleihung aus. Schon während der Festivität waren sich der Latin-Star und die Golden Globe Gewinnerin sichtbar näher gekommen. Zu fortgerückter Stunde verließen sie das Schlachtfeld dann gut gelaunt gemeinsam. Wenig später, es war etwa halb vier am morgen, wurde das Party-Pärchen in der Lobby des exklusiven Hotels Chateau Marmont am Sunset Strip gesichtet - Arm in Arm:

Aufzug ins Glück

"Ihnen war offensichtlich völlig egal, dass sie jeder sehen konnte!" staunte ein Hotelgast. "Die Lobby war voller Menschen und trotzdem konnten sie einfach nicht die Hände voneinander lassen. Das war schon ein besonderer Anblick! Schließlich sind sie zusammen in den Aufzug gestiegen, der zu den Suites in den oberen Etagen führt."

Wie die Party dann weiter ging, vermochte der Beobachter mangels Sichtkontakt nicht mehr zu berichten. Böse Zungen vermuten jedoch, dass Scarlett bei Benicio weniger zurückhaltend war, als mit ihrem väterlichen Freund Bill in "Lost in Translation".

Bill Murray war zwar als Hauptdarsteller Oscar-nominiert, während Benicio del Toro "nur" für seine Nebenrolle in "21 Gramm" ins Rennen ging - doch bei der seelischen Vorbereitung auf die Academy Awards spielte für Scarlett eindeutig der Latino die Hauptrolle.

Am Abend darauf standen Murray und Del Toro dann sowieso beide ohne die erhofften Academy Awards da, nachdem Sean Penn und Tim Robbins für "Mystic River" die Goldjungs abräumten. Aber Benicio trug im Herzen zumindest die Erinnerung an eine goldene Nacht mit einer Frau, die der Oscar-Statue an Formschönheit in nichts nachsteht.

Boris Sunjic, Los Angeles, 02.03.2004, 17:45
 
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