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Offene Worte

Demi Moore pflegt Hassliebe zu ihrem Körper

"Ganz allein zu sein, davor hatte ich immer am meisten Angst."

Demi Moore gibt viel von sich preis (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Demi Moore gibt viel von sich preis (Foto: Kurt Krieger)

"Am meisten fürchte ich mich davor, am Ende meines Lebens herauszufinden, dass ich nicht wirklich liebenswert bin und dass irgend etwas Grundlegendes falsch an mir ist". Diesen Satz sprach die große, unnahbare Demi Moore jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift Harper's Bazaar aus.

Demi, die sich für das Interview mit einer befreundeten Journalistin traf, spricht darin auch über Versagensängste, die Furcht vorm Alleinsein und den ewig währenden Kampf mit ihrem Körper: "Ich pflege zu meinem Körper eine Art Hassliebe und habe das Gefühl, dass er mich betrügt. Ob das in der Vergangenheit war, als ich mit meinem Gewicht kämpfte und nicht essen konnte, was ich wollte, oder ob es darum geht, dass er nicht tut, was ich will."

Auch die Vorstellung, irgendwann ganz allein zu sein, mache ihr große Angst. Angst habe sie auch davor, im Leben nicht alles gegeben zu haben und nicht immer mit voller Power dabei gewesen zu sein.

Demi Moore - verletzlich und stark

Im letzten Jahr ging die Ehe von Ashton Kutcher und Demi Moore auseinander. Moore steht nun nach der gescheiterten Verbindung mit Bruce Willis erneut vor einem privaten Scherbenhaufen. Auch beruflich sind ihre Glanzzeiten vorbei und während Ashton Kutcher mit "Two and a half men" durchgestartet ist, kämpft sie um Rollen und Aufmerksamkeit. Im Interview gibt sich Moore jedoch stark und kämpferisch: Mit ihrem Körper habe sie sich schon etwas ausgesöhnt und auch sonst werde sie nie zulassen, dass "die Wunden, die man zugefügt bekam, jemals zu etwas werden, das man nicht ist."

mija, Los Angeles, 05.01.2012, 14:21
 
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