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Dennis Quaid killt Katie Holmes
Die Arbeit hinter der Kamera ist für Dennis Quaid zwar kein absolutes Neuland, inszenierte er doch vor Jahren fürs TV das Drama "Everything That Rises". Bei einem Kinofilm durfte er allerdings noch nie das Zepter schwingen.
Das soll sich nun ändern - und da bislang offenbar kein Produzent auf die Idee kam, dem Schauspielstar Quaid auch mal die Rolle des Regisseurs anzubieten, stellt er eben selbst ein Projekt auf die Beine.
Und das ist ganz schön starker Tobak: Quaid will das Leben des Musikers Spade Cooley verfilmen, der in den 40er Jahren als "King of Western Swing" gefeiert wurde, aber vor allem wegen einer brutalen Gewalttat in Erinnerung geblieben ist.
Tragödie im Wohnzimmer
Cooley, in dessen Leben Alkohol und Drogenexzesse an der Tagesordnung waren, folterte seine Ehefrau zu Tode und ließ die gemeinsamte Tochter Melody dabei zusehen - eine Greueltat, für die er 1961 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Zwar erhielt er 1970 die Chance, wegen guter Führung entlassen zu werden, erlag kurz zuvor aber einem Herzinfarkt.
Kein leichter Stoff also, den Dennis Quaid sich für seinen ersten Doppel-Job als Autor und Regisseur ausgesucht hat. Zeit dürfte er dafür allerdings genug haben. Zwar wird der 50-Jährige im Februar mit "The Flight of the Phoenix" und "In Good Company"gleich zwei Mal im deutschen Kino zu sehen sein, doch beide Filme sind längst abgedreht.
Seit der letzten Klappe feilt Quaid eifrig an seinem Skript, das nach Cooleys bekanntester Komposition "Shame on You" benannt ist, und fahndet nach geeigneten Co-Darstellern. Einen Schlüsselpart scheint er mittlerweile jedoch schon besetzt zu haben. Katie Holmes soll die schwierige Rolle von Cooleys Ehefrau übernehmen.
mot, Los Angeles, 02.12.2004, 17:04
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