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Kampftrinker

Depardieu greift zur Flasche

Alkohol und Armut - in solch einem Umfeld wuchs der französische Schauspieler auf.

Dem Alkohol verfallen: Gérard Depardieu (Foto: Concorde) Großansicht

Dem Alkohol verfallen: Gérard Depardieu (Foto: Concorde)

Besonders die Alkoholabhängigkeit seines Vaters macht Gérard Depardieu bis heute zu schaffen. Die Ikone des französischen Films, die es in 35 Jahren auf stolze 165 Filme gebracht hat, versucht die Schmerzen, die ihm das Leben bereitet hat, oftmals in Alkohol zu ertränken.

Ähnlich wie sein Vater ist auch Gérard Depardieu dem Alkohol verfallen. "Ich bin ein Verfechter der Theorie, dass man Glückseeligkeit am Boden einer Weinflasche finden kann", so der Mime.

Doch mit dieser Behauptung möchte Depardieu keinesfalls seine Sucht überspielen. Stattdessen bekennt sich der Filmstar zu seinem Alkoholproblem: "In schlechten Zeiten trinke ich etwa fünf bis sechs Flaschen Wein am Tag. Ich bin oftmals mit sehr wenig zufrieden - aber ich mag gut gefüllte Gläser", scherzte Depardieu.

Ein echter Weinkenner

Doch anstatt seine Sucht zu bekämpfen, nimmt der Schauspieler das Laster lieber in die eigene Hand: Depardieu besitzt bereits über 20 Weingüter in Frankreich, Algerien, Marokko, Spanien, Italien und im kalifornischen Napa Valley. Nun möchte der ambitionierte Teilzeit-Winzer auch noch in Ungarn ein Weingut erwerben.

mpp, Los Angeles, 06.09.2005, 16:27
 
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