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Der 8-Milliarden-Dollar-Mann
Die Geschichte liest sich wie der Plot eines schlechten Kriminalfilms: Don Johnson und drei Geschäftsmänner reisen aus der Schweiz nach Deutschland ein und werden an der Grenze von Zollbeamten gefilzt. Die Überraschung ist groß: Das dubiose Quartett führt acht Milliarden Dollar in Anleihen, Schecks, Gutscheinen und Aktien im Reisegepäck mit!
Kein Scherz, sondern die nackte Wahrheit: Zwar ist bislang nicht bekannt, um wessen Vermögen es sich bei dem Fund handelt - das Zollkriminalamt in Köln überprüft allerdings bereits eifrig die Herkunft der Gelder und inwieweit Johnson in die Angelegenheit verwickelt ist.
Wie mitgeteilt wurde, bestehe die Möglichkeit, dass der Schauspieler als Strohmann bei Geldwäsche-Aktivitäten eingesetzt wurde. Auch werde überprüft, ob es sich um eine Straftat im "steuerlichen Bereich" handelt. Die US-Behörden seien informiert, man warte allerdings noch auf eine Antwort.
Johnson beteuert derweil seine Unschuld: Die gefundenen Papiere seien legal und würden einem der drei Beifahrer gehören. Er selbst wäre lediglich unterwegs zu einem Autokauf gewesen.
Ein etwas wackliges Alibi, dass der zuständige Zollbeamte süffisant zu kommentieren wusste: "Mit diesem Geld könnten sie eine ganze Autofirma aufkaufen!"
Köln, 13.03.2003, 00:01
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