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Die Strip-Uhr von 007
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Freiwillig freizügig: Halle Berry in "Die another day"
Kurvige Ladies, kantige Bösewichte und coole Sprüche - das sind die bekannten Markenzeichen jedes James Bond-Films. Doch fast ebenso spektakulär sind die feinen technischen Spielereien, mit denen "Q" (bzw. jetzt "R") den Top-Agenten Ihrer Majestät ausstattet. Jetzt wurde das beliebteste Gadget gewählt: Die magnetische Luxus-Uhr, mit der Roger Moore in "Leben und sterben lassen" eine rassige Italienerin ihrer Kleidung entledigte.
Eigentlich sollte die Uhr "nur" Revolver-Kugeln ablenken. Doch als Bond eine feindliche Spionin in seinem Kleiderschrank fand, leistete sie unerwartete Dienste als Reißverschluss-Öffner.
Gewählt haben Bond-Fans in einer Umfrage der britischen Firma Dixon Electronics. Den zweiten Platz belegte darin das Handy, mit dem Pierce Brosnan in "Der Morgen stirbt nie" seine bayerische Edelkarosse fernsteuerte. Dritter war die Pager-Uhr aus "Liebesgrüße aus Moskau", mit der MI-5-Boss "M" seinen wichtigsten Angestellten zu sich rief.
Die Initiatoren der Umfrage halten die Bond-Filme für zukunftsweisend:
"Es ist schon bemerkenswert: Viele der Gadgets aus den Sixties und Seventies, so wie Pager und Mini-Kameras, galten damals als Fantastereien - heute bekommt man sie in jedem Kaufhaus."
Das dürfte auch der Grund sein, warum jeder Global Player seinen Markennamen nur zu gerne auf dem neuesten Goodie von 007 platziert. Gegen eine kleine Gebühr seitens der Macher, versteht sich.
London, 09.10.2002, 00:05
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