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Vor 45 Jahren

"Die Vögel" flattern durch New York

Von entspanntem Vogelgezwitscher kann hier wahrlich nicht die Rede sein.

Hitchcocks Vögel belästigen Tippi Hedren (Foto: Universal) Großansicht

Hitchcocks Vögel belästigen Tippi Hedren (Foto: Universal)

In Schwärmen stürzen sie vom Himmel herab, um mit ihren spitzen Schnäbeln die Gesichter der Menschen zu zerhacken. Eine wahre Horror-Vision, denn Vögel sind täglich unter und vor allem über uns. Zwar bis auf ein paar lästige Tauben meist friedlich, doch was eines Tages passieren kann, das setzte Alfred Hitchcock in erschreckende Bilder um.

Am 28. März 1963 wurde "Die Vögel" in New York uraufgeführt. Zwar sind im Film nur die Bewohner von Bodega Bay von der Invasion unserer gefiederten Freunde betroffen, doch ein wenig mulmig war dem Premierenpublikum wohl schon, als es den Kinosaal verließ und unter freien Himmel trat.

Horrorwoche mit Vögeln

Auch Hauptdarstellerin Tippi Hedren hatte nach den Dreharbeiten ein gespaltenes Verhältnis zu Vögeln. Die Szene, in der sie im Schlafzimmer massiv von den Tieren angegriffen wird, wurde eine ganze Woche lang gedreht. Um die Vögel in bedrohlicher Nähe flattern zu lassen, wurden sie mit Nylonfäden an der Schauspielerin festgebunden. Nach dieser Horrorwoche musste sich Tippi einige Tage in einer Klinik von den Strapazen erholen.

bef, New York, 27.03.2008, 16:31
 
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