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Blutbad

Eastwood und Streep retten Leben

Während Clint Eastwood bei seinen beiden letzten Filmen hinter der Kamera stand, zeigte sich Meryl Strepp als Prada tragender Teufel. Nun sollen die Hollywoodstars in einem historischen Drama über menschliche Grausamkeit die Hauptrollen übernehmen.

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Nach "Die Brücken am Fluss" wäre es ihre zweite Zusammenarbeit: Clint Eastwood und Meryl Streep (Foto: Kurt Krieger)

Das Zepter schwingt Regisseur Simon West ("Con Air"), der den Roman "Die Vergewaltigung von Nanking" von Iris Chang auf Zelluloid bannen möchte. Mit Clint Eastwood, Meryl Streep und den beiden "Die Geisha"-Stars Michelle Yeoh und Zhang Ziyi wünscht sich West ein hochkarätiges Ensemble für seinen Film, der mit 40 Millionen Dollar mit einem doch eher bescheidenen Budget auskommen muss.

"Die Vergewaltigung von Nanking" erzählt die wahre Geschichte eines von Japanern verschuldeten blutigen Massakers in China. 1937 fiel die chinesische Stadt Nanking während des zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs in die Hände der Japaner. Die Soldaten vergingen sich an der wehrlosen Bevölkerung in einer Orgie der Gewalt, der über 300.000 unschuldige Menschen zum Opfer fielen. Die Japaner vergewaltigten, plünderten und exekutierten Kriegsgefangene und Zivilisten. Im Gegensatz zu der Atombombenexplosion auf Japan und dem Holocaust wissen nur wenige Nicht-Asiaten über dieses grausame Massaker Bescheid.

Helden ohne Grenzen

Im Mittelpunkt des Romans steht eine kleine Gruppe von Amerikanern und Europäern, die ihr Leben aufs Spiel setzt, um Tausende Chinesen vor einem grausamen Schicksal zu bewahren. Eine Handlung, die jedem unter die Haut geht und vielleicht bei auch nur geringer Gage das Starensemble überzeugen kann.

Die Dreharbeiten beginnen bereits nächstes Frühjahr, spätestens dann sollten sich Eastwood, Streep, Yeoh und Ziyi entschieden haben.

bek, Los Angeles, 18.12.2006, 16:31
 
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