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Sir Peter der Weise - hier in "<a href="http://www.kino.de/kinofilm/luther/66126.html">Luther</a>" zu sehen (Foto: NFP)
"Ein Nymphenburger Pierrot", freute sich Sir Peter Ustinov über die kostbare Statue, "ein Pierrot bin auch ich. Aber leider nicht aus Nymphenburg." Ustinov war für sein Lebenswerk als Schauspieler und Filmemacher ausgezeichnet worden, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hielt die Laudatio auf den Weltbürger. In seiner Dankesrede hatte Sir Peter wie gewohnt die Lacher auf seiner Seite, auch wenn sie via Videobotschaft ins Münchner Cuvilliés-Theater übertragen werden musste - ein Krankenhausaufenthalt in Genf hielt ihn davon ab, den Preis persönlich entgegenzunehmen.
Am Freitagabend durften sich herausragende Filmschaffende über eine Auszeichnung mit den Bayerischen Filmpreis freuen: Sönke Wortmann erhielt den Preis für die Regie von "Das Wunder von Bern" (Laudatio: Lothar Matthäus). Eine zweite Auszeichnung für den Film vergab Ministerpräsident Edmund Stoiber Johanna Gastdorf als beste Nebendarstellerin. Als beste Hauptdarsteller wurden Johanna Wokalek ("Hierankl") und Christian Ulmen ("Herr Lehmann") ausgezeichnet, der Preis für das beste Drehbuch ging an Hans-Christian Schmid und Michael Gutmann für "Lichter", dessen Produzenten Jakob Claussen, Thomas Wöbke und Uli Putz den Produzentenpreis erhielten.
Der Publikumspreis ging, wie bereits gemeldet, an "Good Bye, Lenin!". Unter anderem die Leser von Treffpunkt Kino und die User von KINO.DE hatten dafür gesorgt, dass Wolfgang Beckers großartige Ost-West-Komodie mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde.
Nach der Preisverleihung versammelten sich die Gäste im prunkvollen Kaisersaal der Münchner Residenz zu einer gepflegten Feier. U.v.a. gesichtet: Mario Adorf, Senta Berger, Klaus Maria Brandauer, Veronica Ferres, Miroslav Nemec, Bettina Zimmermann, Joachim Krol, August Diehl.
München, 17.01.2004, 17:56