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"Endstation Sehnsucht" feiert Premiere
Als Elia Kazans "Endstation Sehnsucht" am 19. September 1951 in New York Premiere feierte, war Marlon Brando noch unbekannt und stand ganz am Anfang seiner Karriere. Die Rolle des Stanley Kowalski in der Verfilmung von Tennessee Williams' Bühnenstück sollte ihn jedoch aus dem Nichts in die Riege der Top-Stars katapultieren.
Seine prollige Art und der Look in Jeans und hautengem T-Shirt wurde sofort von der Jugend imitiert, konnte man sich doch so von der spießigen Elterngeneration der 50er Jahre abheben und gegen sie rebellieren. Außerdem sorgte das Thema Vergewaltigung und angedeutete Homosexualität für viel Wirbel bei der zugeknöpften Gesellschaft.
Lang lebe die Legende
Trotz Brandos großartiger Leistung war er der einzige der vier nominierten Schauspieler, der keinen Oscar gewann. Vivien Leigh, Karl Malden und Kim Hunter trugen die Trophäe stolz nach Hause. Dafür sollte Brando im Lauf seiner Karriere noch zu sehr viel mehr Ruhm kommen und als Legende in die Hollywood-Geschichte eingehen.
bef, New York, 19.09.2007, 09:23
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